„Green- Week- 2.0“

 

Im Rahmen unserer Green Week haben wir Kinder und Jugendliche unserer Gemeinde eingeladen, Helden der Tat zu werden. In einer spannenden Woche mit zahlreichen Aktionen rund um Themen wie nachhaltiger Konsum, vegane Ernährung und die Wiederverwertung von Müll lernten wir alle: Jeder und jede von uns kann im Alltag dazu beitragen, unseren Planeten ein kleines Stückchen besser zu machen.

Gleich zu Beginn der Themenwoche lernten wir, was es heißt sich vegetarisch oder sogar vegan zu ernähren – und wie lecker das sein kann. Bei fleischfreien Burgern mit Pommes und saftigen Schoko-Erdnussbrownies ganz ohne tierische Zusätze, verbrachten wir einen geselligen Abend und stimmten uns auf die kommenden Tage ein.

Als nächstes stand die Frage im Raum, wie wir Dinge, die uns nutzlos erscheinen, aufwerten und einem neuen Zweck zuführen können. Denn bevor wir etwas neu kaufen, sollten wir uns die Frage stellen, ob es nicht umweltschonende und nachhaltige Alternativen gibt. Alte Konservendosen wurden durch ein paar Handgriffe zu Windlichtern. Die alte Seife von Oma duftet nun nach Vanille-Limone und kann ganz ohne Plastikverpackung weiterverschenkt werden. Und das Taschengeld wandert ab jetzt in ein praktisches Portemonnaie aus alten Tetrapaks.

Einen Tag später gingen wir sogar noch einen Schritt weiter. In Kooperation mit Jutta von der Verbraucherzentrale haben wir gemeinsam Altpapier recycelt. So wurde aus alten Zeitungen neues, weißes, unbeschriebenes Papier, das wir gleich im Anschluss mit weiteren Ideen für recycelbare Produkte füllen konnten.

Doch natürlich gibt es auch Dinge, die nicht mehr recycelt werden können und im schlimmsten Fall von Leuten in die freie Natur geworfen werden. Wie oft das leider geschieht, konnten wir bei der abschließenden Müllsammelaktion hautnah erleben. Während wir an der frischen Luft gemeinsam etwas für unser Dorf getan haben, konnten wir uns über die Erlebnisse und Erfahrungen der lehrreichen Green Week austauschen.                                                                     Bericht von Julia König